Algerien

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Sahara-Expeditionsreise

15tägige Expeditionsreise mit Geländewagen zu den Oasen, Felsgravuren und Dünen im Tassili n`Ajjer, Tadrart und Erg Admer

Kaum in Djanet gelandet, ist es nur ein Katzensprung zu den Dünen des Erg Admers - Wüstenzauber von der ersten Stunde an. Auf dem Weg zum westlichen Tassili-Plateau unternehmen Sie erste Abstecher zu den großartigen Felsgravuren, die zu den schönsten der gesamten Sahara gehören, bevor Sie ein kleines Camp in der Oase Iherir erreichen. Sie nehmen sich Zeit, ein tief eingeschnittenes, palmengesäumtes Wadi mit einer jahrhundertalten Siedlung zu entdecken. Von Iherir aus fahren Sie in kurzen Tagesetappen wieder in Richtung Osten, durchqueren weitläufige Täler des südlichen Tassili N`Ajjer, passieren Sandstein- und Granitfels-Ensembles und gelangen zu versteckt liegenden Wasserstellen. An Berghängen werden Sie prähistorische Grabanlagen und unter witterungsgeschützten Felsvorsprüngen bis zu 10.000 Jahre alte Felsbilder und Gravuren bestaunen können.

Morgens und abends können Sie die Umgebung ihrer Rastplätze in Ruhe erkunden. Sie erleben eine Vielfalt verschiedenster Dünen- und Felsformen auf relativ kleinem Raum, die Sie begeistern werden. Wenn Sie in das Tadrart gelangen, wird Ihnen auffallen, dass die Felsen und Dünen noch gewaltiger, höher und farbenprächtiger sind. Ständig wechselnde Felslandschaften und Dünenfelder bieten ein wahres Fest für Auge, Seele und Körper! Eine faszinierende Welt, die keine Zeit kennt.

Diese Reise ist ideal für Wüstenfreunde, die die schönen Orte der Sahara er"fahren" möchten, die die Mittagspausen auch als einen Moment der Ruhe genießen können und die ausgleichende Wirkung eines kurzen oder längeren (wie man selbst möchte) Morgen- und Abendspazierganges erleben möchten. Die einheimischen Fahrer und der Koch bilden mit dem deutschsprechenden Guide ein erfahrenes Team. Es bleibt viel Zeit für Teezeremonien, kleine Erkundungen, Fotostopps und für die Muse der Wüste.

PS: In den Jahren bis 2003 begeisterten wir mit eigenveranstalteten Sahara-Reisen viele Wüstenfreunde mit einem breiten Programm von Trekking-, Kamel- und Erlebnisreisen durch die algerische Sahara. Seit Herbst 2017 sind wir nun wieder mit eigenen Reisen präsent, nachdem wir uns selbst vor Ort überzeugen konnten, dass Militär und Wüstenpolizei ihre Präsenz bis zu den Grenzen ausgebaut und eine Infrastruktur geschaffen haben, die das ausgewählte Reisegebiet zu einem abgesicherten Gebiet werden ließ.

Zu den Höhepunkten zählen:
Sahara-Erlebnisreise zum UNESCO-Welterbe Tassili n´Ajjer und Tadrart mit außergewöhnlichen Fels- und Dünenlandschaften; Schwerpunkt der Reise: Ruhe, Natur, Felsmalereien genießen. Relativ kurze Fahrten, kleine Morgen- und Abendspaziergängen möglich; ausgezeichnete, gesunde Verkostung durch mitreisenden Tuareg-Koch; Übernachtungen in gestellten Zelten auf Sanddünen im Farbenspiel von gelb bis tiefrot; erfahrene Tuareg-Begleitmannschaft (Fahrer/ Koch) und deutschsprechende Reiseleitung

Termine & Preise:
11.10.2020-25.10.2020  EUR 1990
20.12.2020-03.01.2021  EUR 2190
07.02.2021-21.02.2021  EUR 1990
21.03.2021-04.04.2021  EUR 2090
03.10.2021-17.10.2021  EUR 1990
31.10.2021-14.11.2021  EUR 1990
26.12.2021-09.01.2022  EUR 1990
13.02.2022-27.02.2022  EUR 1990
06.03.2022-20.03.2022  EUR 1990

EZelt-Zuschlag:  EUR 150
zzgl. Flug nach Djanet (ab ca. EUR 550)

Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen (Gruppenreise)
Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise beträgt 6 Personen. Sie muss bis 21 Tage vor Reisebeginn erreicht sein, eine Absage ist bis dahin möglich.

Leistungen:
Service-Unterstützung durch Agentur auf dem Flughafen Algier; Organisation aller behördlichen Genehmigungen für Reiseteilnehmer; Wüstenfahrten mit Geländefahrzeugen (max. 4 Gäste im Fahrzeug); Übernachtung in gestellten Zwei-Personen-Zelten mit Schaumstoffmatten (Einzelnutzung möglich!); Vollpension ab Frühstück 2. Tag bis AE 14. Tag; Stellung des Kochgeschirrs; Tuareg-Begleitmannschaft (Fahrer, Koch und Gehilfe); Mitnahme eines Satellitentelefon; Deutsch sprechende Reiseleitung

Nicht enthalten:
Internationaler Flug mit Air Algerie ab/bis Frankfurt über Algier nach Djanet inkl. Tax-Gebühren; Visumgebühr für Algerien inkl. Besorgungskosten (ca. EUR 100); Trinkgelder (EUR 80 bis 100); Ausgaben persönlicher Art

Anforderungen:
Abenteuergeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, da Übernachtungen mitten in der Natur in gestellten, geräumigen Kuppel-3 (oder 2)-Pers.-Zelten oder falls gewünscht unter freiem Sternenhimmel. Aktive Mithilfe beim Zeltauf- und -abbau erwünscht. Alle Mahlzeiten werden von einem mitreisenden Koch zubereitet. Eingeschränkte Waschmöglichkeiten. Die trockene Luft verhindert jedoch ein sonst übliches Schwitzen. In den Monaten März, April und Oktober bis Mitte November Temp. zw. 20°C - 35°C (trockene Luft), nachts 10° – 20°C; Mitte November – Februar Temp. 16°C – 28°C, nachts 4°C – 14 °C.

Mobilitätshinweis:
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise grundsätzlich für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an, evtl. können wir eine Lösung finden.

CO2 Kompensation

Tourverlauf:

1. Tag
Flug nach Djanet
Gegen Mittag startet der Linienflug (ca. 2,5 h) mit Air Algerie von Frankfurt nach Algier (mit ausreichend Zeit für u.a. Geldwechsel) und weiter zur Wüstenstadt Djanet, der auf 1000 m Höhe liegenden Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. In der Nacht Begrüßung durch unsere Tuaregmannschaft und kurze 20 Minuten-Fahrt in das schon für Sie vorbereitete Zeltlager in den Sanddünen. (-/-/-)

2. Tag
Djanet, entlang des Tassili n´Ajjer und Rastplatz mitten in Dünen des Erg Admer
Am Morgen Fahrt in die nur wenige Kilometer entfernte Palmenoase Djanet. Registrierung und Abholung der nötigen Dokumente von der Nationalparkbehörde. Besuch des kleinen, aber informativen Tassili-NP-Museums. Einkaufsmöglichkeit und Fahrt am späten Vormittag in die Ausläufer des Tassili n´Ajjer und Mittagessen in überwältigender Wüstenlandschaft. Schon am Nachmittag erreichen Sie das Nachtlager in den Dünen des Erg Admer, sodass Sie noch einen kleinen Erkundungsgang unternehmen können. Abendessen, Teezeremonie und Besprechung der weiteren Tourgestaltung. Fahrtstrecke insgesamt ca. 80 km. (F/M/A)

3. Tag
Zu berühmte Felsgravuren der Sahara und Oase Iherir
Fahrt zur Hauptstraße zurück, Auffahrt über Serpetinen auf das westliche Tassili-Plateau und weiter in Richtung Iherir mit Abstecher (Pistenfahrt) zu den Gravuren von Dider/Tin Tagrirt. Die großen und sehr ausdrucksstark auf einer aus der Ferne unscheinbaren Felsplatte gemeiselten Gravuren zählen zu den berühmtesten und schönsten Gravuren der Sahara. Neben einigen Gravuren von Giraffe, Hasen etc. sind vor allem die „Schlafende Gazelle“ (auf dem 1000 Dinar-Geldschein abgebildet) und die „Lockige Kuh“ (fast 3 m lang!) beeindruckend. Weiter zur Oase Iherir. Sensationeller Blick in das grüne, mit Palmen bewachsenen Tal von Idaran. Übernachtung im Camp (mit Strom und Dusche, PS: die einzige Ü im Camp während dieser Reise). Fahrtstrecke ca. 150 km. (F/M/A)

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4. Tag
Oase Iherir und Blick in das Tal von Idaran
Nach dem Frühstück kurze Fahrt zu einem Seitenarm der Oase Iherir. Leichte Morgenwanderung entlang des Flüsschens. Wer diese ausdehnen möchte (hin/zurück ca. 2 h) gelangt zur beeindruckenden Ruine des Amenokal von Iherir, welcher den Karawanenhandel in der Wüste überwachte. Die Ruine erinnert eher an die Kasbahs in Marokko. Ein kleines Stück weiter können Sie die versteckt liegenden Felsmalereien von Aghram entdecken. Über die Oase Iherir kehren Sie zum Camp zurück, wo Ihr Koch bereits mit dem Mittagessen auf Sie wartet. Fahrt in Richtung Djanet zurück, zuerst über die Asphaltstraße, später über Sandpisten. Die Fahrtabschnitte sind in den nächsten Tagen kurz, das heutige Ziel ist das grüne Tal von Essendilène. Zu Fuß können Sie in den Canyon hineingehen und, wenn Sie es möchten, bis zu einem Wasserbecken/ zu einer Guelta auf Sandwegen vordringen. In dieser Schlucht finden Sie mitten in der Sahara verschiedene Pflanzen wie Oleander und Tamarisken - eine kleine Welt für sich! Blick auf eine faszinierende Felswelt. Am Nachmittag verlassen Sie dieses Tal und schlagen Ihr Nachtlager wieder in den Dünen auf. (F/M/A)

5.-7. Tag
Bizarre Felsformationen der südlichen Ausläufer des Tassli n`Ajjer
Am Rande des hoch aufragenden Sandsteinplateaus des Tassili n’Ajjer entlang führt Sie der Weg durch die Kontrastlandschaft zwischen Wadis und großen Sanddünen, umgeben von einer Berglandschaft mit bizarren Felsformationen wie denen von „Ti ko ba wen“ und „Timras“. Die Tuareg machen Sie auf versteckte Felszeichnungen, -gravuren und Inschriften aufmerksam, führen Sie zu Felsbögen und vorbei an alten Grabstätten wie Azaka N’Rouan. Insgesamt bleibt viel Freiraum und Zeit für individuelle Unternehmungen in kleinen Gruppen, für Gespräche, zum Betrachten, Fotografieren und Lesen. (F/M/A)

8. - 11. Tag
Von Highlight zu Highlight - auf ins Tadrart!
Sie fahren an Djanet vorbei weiter in Richtung Süd-Ost und durchqueren die faszinierende Fels- und Dünenlandschaft des Tadrart. Das Ziel im Tadrart ist ein labyrinthartiges, in sich abgeschlossenes Gebiet, das zu den schönsten Regionen der Zentralsahara gehört. In verwinkelten Tälern und Sandebenen ragen außergewöhnliche Felsformationen und Felsenschlösser aus dem Wüstenboden hervor. Wind und Wetter haben über Jahrmillionen die Landschaft geformt und daraus Felsnadeln und Felsbögen entstehen lassen. In Felsnischen verbirgt sich ein unendlich groß scheinendes Freilichtmuseum voller Felsmalereien und Gravuren die bis zu 10.000 Jahre alt sind. Wände mit großen fensterartigen Löchern erheben sich monumental. Sie stehen mit offenem Mund vor dem "Platz der Kathedrale"/Timzguida. Wie ein großes Monument mit gigantischen Fenstern scheint der Doppel-Felsbogen. Sie können ein Stück aufsteigen und dann das Ganze von der Rückseite bestaunen. Den Atem stocken lässt das große und farbintensive Dünenmassiv, wo Sie übernachten werden. Moul n´Aga besteht aus sehr hohen Dünen, aus deren tiefem Sand zuckerhutartige Felsnadeln sprießen. Zum Sonnenuntergang steigen Sie auf die bis zu 200 m hohen Sandgiganten - welch großartiger Ausblick in die Wüste! (F/M/A)

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12. Tag
Zeit in den Dünen - ein riesiges Freilichtmuseum, Schätze der Wüste!
Nehmen Sie sich morgens etwas Zeit in den Dünen für einen ausgiebigen Spaziergang entlang des Dünenmassivs zu Felsmalereien und Gravuren. Besonders außergewöhnlich ist die eines Rindes, denn es ist mit einem Halsband abgebildet, ein Hinweis auf die beginnende Domestizierung der Rinder vor Tausenden von Jahren. Zeugen der einst sehr fruchtbaren Sahara sind die vielen Elefanten und Giraffen, die riesig auf einer stehenden Felspyramide graviert sind. Alle Felsbilder sind zwischen 5.000 und 10.000 Jahre alt. Die Natur selbst ist aber der größte Künstler. Entdecken Sie mit Ihren Fahrern immer wieder neue Flecken im Tadrart. Eine salzige Tonebene gleicht einer Fata Morgana , die Ihnen beim Durchfahren wie ein riesiger See mit Inseln vorkommt. Umgeben von mehreren Dünen-Massiven ist dies einer der schönsten Plätze zum Übernachten. Wüste von ihrer faszinierendsten Seite! (F/M/A)

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13. Tag
Wüste von oben, freistehender Felsbogen und ein Canyon wie ein Nadelöhr
Heute wandern Sie entlang der Dünenrücken des Egedi und sehen in die tiefsten Winkel des Tadrart hinein. Hier reiht sich Dünenmassiv an Dünenmassiv! Dabei hat jedes Massiv seinen eigenen Charakter: Pyramidenförmig, wellenförmig, sichelförmig. Nach der Wanderung besichtigen wir eine gravierte Bodenplatte mit Abdrücken von verschiedenen Tierspuren und einer Darstellung eines Löwen. Freistehend ist einer der größten Felsbögen, In Tehak. In einem Seitental des Wadi in Djeran gehen Sie durch einen sehr schmalen Durchgang in den Slot Canyon, der einem Nadelöhr gleicht und aus teilweise rosafarbenen Felswänden besteht. In der Nähe werden Ihre Begleiter Ihnen eine Gravur zeigen mit mehreren sehr großen Giraffen, gegen die Sie als Betrachter klein wirken. Am Nachmittag verlassen Sie Tadrart, legen einen Fotostopp bei den "Dunes Noires" ein, erreichen die neu gebaute Asphaltstraße und gelangen so schneller als in den Vorjahren zu einem Übernachtungsplatz nahe einem Wadi. Die "Schwarzen Dünen/Dunes Noires" haben eine Besonderheit, da sie an einzelnen Stellen von schwarzem Graphit-Sand überzogen sind, was dem Ganzen eine besondere Struktur verleiht. (F/M/A)

14. Tag
Djanet und Rückreise
Nach einem letzten Morgenspaziergang fahren Sie weiter zurück nach Djanet, wo Sie Gelegenheit haben zu duschen, Ihre Sachen zu ordnen und etwas durch die Oasenstadt zu bummeln. Es gibt ein paar kleine Geschäfte, wo Touareg-Schmuck aus Silber und anderes Kunsthandwerk zu finden sind. Unser Koch bereitet wie immer das Mittagessen vor. Nach der Mittagspause geht es wieder hinaus in die Wüste - zu einer Gravur, die wahrlich ein absolutes Meisterwerk darstellt: zur "Weinenden Kuh". Ein Stück weiter, inmitten von kleinen Dünen und einzeln stehenden Felsen bereitet jeder den Abschiedsabend vor, ordnet die Sachen für den Rückflug und lässt den Sonnenuntergang vielleicht bewusster als an den Vorabenden erleben. Beim Tourabschlussessen lassen Sie noch einmal die Reise vor den Augen und in Gedanken Revue passieren und nehmen Abschied von den Fahrern und dem Koch. Bis zum Abflug 1 Uhr morgens legen sich im Allgemeinen Mannschaft und Mitreisende noch einmal auf die Matten (oftmals ist man während der Reise schon gegen 21 Uhr im Zelt/Schlafsack) und verbringen die letzten Stunden bis zum Abflug unter dem Sternenzelt der Sahara. Gegen 23 Uhr Aufbruch zum Flughafen (ca. 20 min Fahrt). (F/M/A)

15. Tag
Ankunft in Deutschland
Nach dem jetzigen (Winter-)Flugplan starten Sie 1:30 Uhr in Djanet, und nach einem kurzem Zwischenstopp in Tamanrasset (Sie verbleiben im Flugzeug) Flug bis Algier (ca. 2000 km (!). Ankunft gegen 5:30 Uhr. In den Geschäften des Flughafen können Sie noch Souvenirs, CDs (auch Tuareg-Musik), Bücher (sehr gute Sahara-Bildbände und Literatur!), u.a. Datteln (frisch geerntet im Herbst) und algerischen Wein kaufen. Weiterflug von Algier nach Frankfurt. Gegen Mittag landen Sie in Deutschland.

Veranstalter:
Kooperationspartner

Das Anmeldeformular Anmeldeformular als PDF finden Sie hier.

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