Aethiopien

Äthiopien

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Hochland & Danakil

20tägige Trekkingreise auf dem Dach Afrikas und Wüstenexpedition – Felsenkirchen, Semien-Berge und Vulkan Erta Ale

„Einmal alles?“ – „Bitte schön!“ Schroffes Hochland und endlose Wüste, artenreiche Natur und lebendige Geologie, alte Kulturen und tiefe Spiritualität – Äthiopien bietet einen unerreichten Facettenreichtum und der Geschmack von frischem Fladenbrot (Injera), die mystischen Gesänge orthodoxer Priester, das Tollen der Blutbrustpaviane und die vulkanischen Dämpfe aus dem Erdinnern werden Ihnen ewig in Erinnerung bleiben!

Trekking in den Semien-Bergen und Kulturgeschichte in Lalibela, Gondar und Axum
In Lalibela bestaunen Sie ehrfürchtig die berühmten Felsenkirchen, im Fasil Ghebbi von Gondar begeben Sie sich auf die Spuren alter Kaiserdynastien und in den zerklüfteten Semien-Bergen erkunden Sie auf herausfordernden Trekkingetappen, eine einzigartige endemische Tier- und Pflanzenwelt. Kurvenreiche Gebirgsstraßen führen weiter nach Axum, wo Sie auf die Relikte einer antiken Zivilisation stoßen. Nach dem Durchqueren der Tigray-Region, deren Felsmassive an Westernfilmkulissen erinnern, erreichen Sie die unwirtliche Welt der Danakil-Senke.

Danakil – Afar-Nomaden, Dallol und Vulkan Erta Ale
Von nun an folgen Sie den Spuren der Salzkarawanen der Afar und dringen mit jedem Kilometer tiefer in eine faszinierend schöne Wüste vor. Die kaleidoskopischen Farben der Schwefelterrassen von Dallol werden Sie genauso begeistern, wie der brodelnde Schlund des Erta-Ale-Vulkans! Über den Afrera-Salzsee und den Awash-Nationalpark führt der Weg zurück nach Addis Abeba.

Highlights:
Einmaliger Ausblick von der Kirche Asheten Maryam; Visionäres Projekt: Geschlechtergleichheit und Armutsbekämpfung in der Awra Amba Community; Anspruchsvolles 5-tägiges Trekking in den Semien-Bergen; Rotbrustpaviane im Semien-Nationalpark (UNESCO); Felsenkirchen von Lalibela, Palastbezirk in Gondar und antikes Axum (UNESCO); Afar-Salzkarawanen, bunte Schwefelterrassen von Dallol und Vulkan Erta Ale; Off-Road-Fahrt durch die endlose Danakil-Wüste

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Termine & Preise:
27.09.2020-16.10.2020  EUR 3470
04.10.2020-23.10.2020  EUR 3470
11.10.2020-30.10.2020  EUR 3470
25.10.2020-13.11.2020  EUR 3470
01.11.2020-20.11.2020  EUR 3470
08.11.2020-27.11.2020  EUR 3470
14.11.2020-03.12.2020  EUR 3470
29.11.2020-18.12.2020  EUR 3470
20.12.2020-08.01.2021  EUR 3690
10.01.2021-29.01.2021  EUR 3690
24.01.2021-12.02.2021  EUR 3440
07.02.2021-26.02.2021  EUR 3440
03.10.2021-22.10.2021  EUR 3590
17.10.2021-05.11.2021  EUR 3590
31.10.2021-19.11.2021  EUR 3590
07.11.2021-26.11.2021  EUR 3590
14.11.2021-03.12.2021  EUR 3590
21.11.2021-10.12.2021  EUR 3590
28.11.2021-17.12.2021  EUR 3590
19.12.2021-07.01.2022  EUR 3790
09.01.2022-28.01.2022  EUR 3990
23.01.2022-11.02.2022  EUR 3590
06.02.2022-25.02.2022  EUR 3590
13.02.2022-04.03.2022  EUR 3590

EZ/EZelt-Zuschlag:  EUR 240
Rail&Fly:  auf Anfrage

Teilnehmer:
min. 8 - max. 12 Personen (Gruppenreise)
Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise beträgt 8 Personen. Sie muss bis 28 Tage vor Reisebeginn erreicht sein, eine Absage ist bis dahin möglich.

Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt nach Addis Abeba und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class; deutschsprachige Reiseleitung; Inlandsflug Addis Abeba – Lalibela in Economy Class; Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen; Campingausrüstung exkl. Schlafsack und Isomatte; Bergführer, Koch, Tragetiere während der Trekkingtage; Koch, Polizei- und Afar-Sicherheitskräfte in der Danakil-Wüste; 3 Liter Trinkwasser (in Flaschen) pro Tag während der Trekkingtage; 4 Liter Trinkwasser (in Flaschen) pro Tag in der Danakil-Wüste; Alle Eintritte laut Programm; Reiseliteratur; Tageszimmer am Abreisetag; Übernachtungen: 7 Ü: Zelt, 6 Ü: Hotel im DZ, 2 Ü: Hotel (einfach), 1 Ü: Lodge, 1 Ü: Hütte; Mahlzeiten: 17×F, 8×M, 2×M (LB), 16×A

Nicht enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. USD 50); Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; Foto- und Videogebühren; Trinkgelder; Persönliches

Anforderungen:
Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht, gute Ausdauer und Kondition sowie Hitzeverträglichkeit für mehrstündige Fahretappen sind Voraussetzung für diese Reise. Die Fahrten im nicht klimatisierten Geländewagen mit Allradantrieb führen teilweise über sehr schlechte Pisten bzw. unebenes Gelände. In der Danakil-Wüste muss mit Tagestemperaturen bis zu 50°C gerechnet werden. Sanitäre Anlagen und Waschmöglichkeiten sind in der Wüste nicht vorhanden. Sie sind mit einheimischen, erfahrenen Guides und zwei Soldaten in Allradfahrzeugen unterwegs und übernachten zum Teil unter freiem Himmel oder in Doppelzelten, bei deren Aufbau Sie bitte mithelfen. Vier Reisende und ein Fahrer teilen sich ein Fahrzeug.

Trekking allgemein: tägl. Gehzeiten (netto, ohne Pausen) ca. 3 h am ersten Tag, sonst 5-7 h; tägl. Trekking-km etwa 10-14 km; tägl. Höhenmeter (in Summe, nicht nur Differenz Start/Ziel) etwa 400-500 Höhenmeter, am letzten Tag 830 Höhenmeter (Besteigung Bahawit); Gepäcktransport wird von Maultieren und Trägern übernommen (Teilnehmer haben den Tagesrucksack);

Trekking in den Semien-Bergen: Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen auch in Höhenlagen von über 4000 m sind für das anspruchsvolle, mehrtägige Trekking in den Semien-Bergen unabdingbar.

Erta-Ale-Vulkanbesteigung: Der Auf- und Abstieg am Vulkan Erta Ale ist anstrengend und erfordert physische und mentale Belastbarkeit. Die Strecke kann auch mit Hilfe eines Reitkamels absolviert werden.

Mobilitätshinweis:
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise grundsätzlich für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an, evtl. können wir eine Lösung finden.

Hinweise:
Trekking in den Semien-Bergen: Das Erreichen der Gipfel in den Semien-Bergen kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Erta-Ale-Vulkanbesteigung: Bitte beachten Sie, dass der Erta Ale als einer der aktivsten Vulkane der Welt gilt, der immer wieder plötzlich und unvorhersehbar ausbrechen kann und in diesem Fall der Besuch bzw. die Besteigung des Vulkans nicht mehr möglich ist. Ebenso kann die Sicht auf den Lavasee durch stärkere Rauchentwicklungen aufgrund von Vulkanaktivität und Wetterbedingungen (Wind, Regen etc.) eingeschränkt sein.

Schwefelterrassen: Im Gebiet der Schwefelterrassen von Dallol sind keine Wege für Besucher ausgewiesen. Zum Erhalt dieses geologisch-vulkanischen Naturwunders und zur eigenen Sicherheit bitten wir Sie entlang massiver Gesteinsformationen zu laufen und nicht die weitflächigen Schwefel- und Kaliumsalzablagerungen zu betreten und zu beschädigen. Die Sicht auf die spektakulär bunte Landschaft ist von unzähligen Blickwinkeln aus großartig.

Schlafsack (November Nacht-Tiefsttemperaturen): Es kann in den Höhenlagen der Semien-Berge auf etwa 0 Grad abkühlen, daher ist ein guter Schlafsack unverzichtbar.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

CO2 Kompensation

Tourverlauf:

1. Tag
Anreise
Am späten Abend Flug nach Addis Abeba.

2. Tag
Stadtrundfahrt Addis Abeba
Am Morgen erwartet Sie Ihr Reiseleiter am Bole International Airport und begleitet Sie zum Hotel. Dort können Sie erst einmal in Ruhe ankommen und erhalten dann ein erstes einstimmendes Briefing. Im Anschluss lernen Sie die äthiopische Hauptstadt bei einer entspannten Stadtrundfahrt kennen. Auf dem Entoto-Berg (3200 m) besuchen Sie den beschaulichen ‚Kaiserpalast‘ von Menelik II und haben eine wundervolle Aussicht auf die Silhouette der hektischen Metropole. Danach erwartet Sie im Nationalmuseum eine der ältesten Frauen der Welt. Die Australopithecus-Dame Lucy lebte vor 3,2 Millionen Jahren und wird von den Äthiopiern liebevoll Dinkenesh – Du Wunderbare – genannt. Übernachtung im Hotel.

3.–4. Tag
Flug nach Lalibela – Felsenkirchen
Von Addis Abeba fliegen Sie nach Lalibela, berühmt für seine einzigartigen Felsenkirchen (UNESCO-Weltkulturerbe). Der Legende nach soll König Lalibela die Kirchen mit Hilfe von Engeln vor achthundert Jahren aus dem roten Tuffstein gemeißelt haben, um ein zweites Jerusalem zu errichten. Den gesamten Nachmittag haben Sie Zeit die Nordgruppe der Felsenkirchen zu besichtigen. Am nächsten Morgen erwartet Sie eine erste Tour zur Höhenakklimatisierung. Durch die wunderschöne Berglandschaft von Lasta wandern Sie hinauf zur Kirche Asheten Maryam (2990 m). Nach der Rückkehr vom Berg besichtigen Sie den südlichen Kirchenkomplex und die berühmte, kreuzförmige Sankt-Georg-Kirche. 2 Übernachtungen im Hotel. 2×(F/-/A)

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5. Tag
Lalibela – Bahir Dar
Auf der sogenannten „chinese road“ führt der Weg durch das äthiopische Hochland. Unterwegs haben Sie immer wieder tolle Ausblicke in die Täler und können in den Dörfern Eindrücke einer jahrtausendealten, bäuerlichen Lebensweise gewinnen. Am Nachmittag erreichen Sie Bahir Dar, die neue Hauptstadt der Provinz Amhara. Mit ihrer Lage am Südufer des Tana-Sees, dem angenehmen Klima und den palmengesäumten Straßen gehört die Stadt zu den angenehmsten Äthiopiens. Übernachtung in eine Lodge. (Fahrzeit ca. 6-7h, 315 km). (F/-/A)

6. Tag
Bahir Dar – Wasserfälle des Blauen Nil – Gondar
Heute besuchen Sie zunächst die 35 km von Bahir Dar entfernten Wasserfälle des Blauen Nil (Tis-Issat-Fälle). Nach einer ca. 45-minütigen Wanderung auf schmalen Pfaden erreichen Sie eine Anhöhe, von wo sich Ihnen ein fantastischer Blick auf das einmalige Naturschauspiel eröffnet. Danach begeben Sie sich auf den Weg zur alten Königsstadt Gondar und besuchen unterwegs die selbstverwaltete Dorfgemeinschaft Awra Amba. In Awra Amba herrscht Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Menschen sehen sich als religionslos und alle arbeiten gemeinschaftlich für das Wohl aller. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 310 km). (F/-/A)

7. Tag
Gondar – Semien-Gebirge
Am Morgen besichtigen Sie den Palastbezirk von Gondar. Die Stadt wurde 1632 vom Kaiser Fasilidas gegründet und war für fast zwei Jahrhunderte die Hauptstadt des Reiches und das Zentrum der äthiopischen Kultur, Literatur und Wissenschaft. Danach fahren Sie über Debark in den Semien-Gebirge-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) und erreichen am späten Nachmittag den Ausgangspunkt Ihres mehrtägigen Trekkings (ca. 3250 m). Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3h, 125 km). (F/-/A)

8. Tag
Sankaber Camp – Gich Camp
Auf gut befestigten Hirtenpfaden wandern Sie entlang einer spektakulären Klippenlandschaft und genießen atemberaubende Ausblicke in die Bergtäler. Ein besonderer Höhepunkt ist der Jinbar-Wasserfall, der mehr als 500 m in die Tiefe fällt. In einem idyllischen Flusstal verbringen Sie die Mittagspause direkt am Flussufer und beginnen anschließend den Schlussanstieg zu Ihrem heutigen Camp. Auf einem Hochplateau im Übergangsbereich zur afroalpinen Vegetationszone liegt das Gich Camp (3600 m). Genießen Sie nach Ankunft einen heißen Tee und mit etwas Glück und günstigem Wolkenspiel, können Sie einen dramatischen Sonnenuntergang auf der Hochebene erleben. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h). (F/M/A)

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9. Tag
Wanderung zum Imet Gogo
Auf der heutigen Etappe genießen Sie die wohl spektakulärsten Ausblicke in den gesamten Semien-Bergen. Sie wandern entlang der westlichen Steilwände des Gebirgszuges zum Gipfel des Imet Gogo (3926 m). Auf dem Rückweg über Saha (3785 m) und Kedadit (3760 m) treffen Sie vielleicht Blutbrustpaviane (Dscheladas) oder können mit etwas Glück die seltenen Abessinischen Steinböcke (Walia ibex) beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-7h). (F/M/A)

10. Tag
Gich Camp – Chennek Camp
Durch eine afroalpine Landschaft mit Erika-Vegetation und unzähligen Lobelien wandern Sie hinauf zum Inatye (4070 m). Vom Inatye können Sie schon einmal schauen, ob Sie Ihr Tagesziel – das Chennek Camp – erblicken können. Das Chennek Camp (ca. 3600 m) bietet neben weiteren grandiosen Ausblicken auch ausgezeichnete Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h). (F/M/A)

11. Tag
Besteigung des Bwahit
Wenn Sie möchten, können Sie heute einen der höchsten Berge Äthiopiens besteigen. Der Bwahit (4430 m) liegt in der Nähe des Camps und kann in ca. 3-4h erwandert werden. Der Aufenthalt im Camp ist nicht minder reizvoll: beobachten Sie Lämmergeier bei ihrem thermischen Gleitflug oder die frechen Hornraben bei ihren Streitereien. Gerade am Morgen und am frühen Abend geben sich gewöhnlich Dscheladas und Steinböcke in Camp-Nähe ein Stelldichein. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

12. Tag
Semien-Gebirge – Axum
Sie verlassen die Semien-Berge und setzen zunächst Ihren lokalen Bergführer in Debark ab. Danach geht es auf spektakulären Serpentinenstraßen von der kühlen Bergwelt des Semien-Gebirges in die trockenheiße Provinz Tigray. Nach einer tagesfüllenden aber kurzweiligen Fahrt erreichen Sie Axum, den Ursprungsort der salomonischen Kaiserdynastie. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h, 310 km). (F/-/A)

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13. Tag
Antike Stelen von Axum
Den gesamten heutigen Tag nutzen Sie für eine ausgiebige Erkundung der antiken und religiösen Stätten von Axum. Vor mehr als 3000 Jahren begann hier die Entwicklung des äthiopischen Kaiserreiches. Sie besuchen den Stelenpark – mit der größten, über 500 Tonnen schweren axumitischen Grabstele, den Dongur-Palast – den man volkstümlich der Königin von Saba zuschreibt sowie das Doppelgrab von König Kaleb und Gebre Maskal. Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich der Besuch der Maryam-Tsion-Kirche, in der bis heute – so sagt man zumindest – die legendäre Bundeslade aufbewahrt und von einem Priester beschützt wird. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/A)

14. Tag
Axum – Wukro
Nachdem die nötigen Permits beschafft wurden, fahren Sie via Adigrat durch die bezaubernde Gheralta-Region nach Wukro. Unterwegs besuchen Sie die Kirche Abuna Abraham, die aufgrund ihrer versteckten Lage bis heute ihren ursprünglichen Charme erhalten hat. Auf einer kleinen Wanderung zur Kirche erleben Sie eine kontrastreiche Landschaft geprägt von Sukkulenten und Sandsteinformationen. Am Abend erreichen Sie Wukro, wo Sie die Nacht verbringen werden. Übernachtung in eine Lodge (einfaches lokales Hotel). (Fahrzeit ca. 4-5h, 240 km). (F/M (LB)/A)

15. Tag
Wukro – Schwefelterrassen von Dallol – Assale-See – Assobole
Heute geht es im wahrsten Sinne des Wortes abwärts: auf Serpentinstraßen fahren Sie hinunter in die Danakil-Wüste. Diese gilt als eine der vulkanisch aktivsten und heißesten Gegenden der Welt, mit Temperaturen von bis zu 50°C. Am Assale-Salzsee arbeiten Salzstemmer unter schwersten Bedingungen und Sie können den schweren Abbau und das Verladen des „weißen Goldes“ aus nächster Nähe erleben. Nach diesen menschlichen Höchstleistungen erwartet Sie die bezaubernde Schönheit eines besonderen Naturphänomens. Am Dallol-Vulkan glänzen Schwefelterrassen in kaleidoskopischen Farben, während Salzkristalle und erodierende Felsen die stummen Statisten einer fantastischen Szenarie bilden. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

16. Tag
Assobole – Vulkan Erta Ale
Nach einem ausführlichen Wüsten-Frühstück beginnen Sie Ihre Offroad-Fahrt in Richtung Erta-Ale-Vulkan. Querfeldein führt die Route durch die Danakil. In Dodom holen Sie von den lokalen Autoritäten die Erlaubnis zum Besteigen des Erta Ale ein und fahren dann weiter zum Basislager des Vulkans. Am späten Nachmittag beginnen Sie mit dem Aufstieg zum Vulkankrater und oben angekommen, bietet sich Ihnen ein Naturschauspiel ohnegleichen. Sie steigen in die Caldera des Erta Ale ab, nähern sich dem offenen Schlund und haben genügend Zeit das urzeitliche Spektakel auf sich wirken zu lassen. Übernachtung in einfacher Steinhütte auf dem Erta Ale. (Gehzeit ca. 1-2h, ca. 200 m↑; Fahrzeit ca. 3-4h, 80 km). (F/M/A)

17. Tag
Erta Ale – Afrera-See – Semera
Vor Sonnenaufgang haben Sie noch einmal die Gelegenheit das überwältigende Naturschauspiel zu erleben. Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt dann der Abstieg zum Basislager, wo frischer Kaffee und ein ausgiebiges Frühstück auf Sie warten. Gut gestärkt, setzen Sie Ihre Fahrt durch die Danakil fort. Vorbei am Afrera-See, der von über 200 sprudelnden Quellen gespeist wird, erreichen Sie Semera, die Haupstadt der Provinz Afar. Übernachtung in einer Pension (einfaches lokales Hotel). (Gehzeit ca. 1-2h, ca. 200 m↓; Fahrzeit ca. 7-8h, 320 km). (F/M/A)

18. Tag
Awash-Nationalpark
Heute verlassen Sie die Danakil und fahren entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruch nach Südwesten. Auf einer langen aber nicht minder interessanten Fahrt erreichen Sie am Abend den Awash-Nationalpark. Direkt am Ufer des gleichnamigen Flusses schlagen Sie unter großen Ficus-Bäumen Ihr Nachtlager auf. Am knisternden Feuer können Sie die Abenteuer der letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 6-7h, 410 km). (F/M/A)

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19. Tag
Debre Zeyit – Addis Abeba – Rückreise
Nach dem Frühstück besuchen Sie die beeindruckenden Awash-Wasserfälle und bei der Ausfahrt aus dem Park lassen sich mitunter Oryx-Antilopen, Warzenschweine, Kudus und Paviane entdecken. Auf der Fahrt nach Addis Abeba legen Sie eine Pause an einem der schönen Kraterseen von Debre Zeyit ein. Zurück in Addis können Sie sich dann noch in Ihrem Tageszimmer ein wenig ausruhen, bevor Sie am Abend von Ihrem Reiseleiter am Flughafen verabschiedet werden. Tageszimmer im Hotel. (F/M (LB))

20. Tag
Ankunft
Ankunft am Morgen in Deutschland.

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

Veranstalter:
Kooperationspartner

Das Anmeldeformular Anmeldeformular als PDF finden Sie hier.

Bildquellen © Kooperationspartner und Roland Baumgartner

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