Tunesien

Tunesien

tunis

Schnuppertour Tunesien

8tägige Tour mit 5tägigem Kameltrek

Höhepunkte:
Fahrt zum Treffpunkt mit den Kamelen südlich von Ksar Ghilane; 5-tägiger Kamelritt durch die Dünenlandschaft des Erg Oriental beginnend in Zmela über Zemlet Lebiout, Zmela el Bidha, Gouaret el Hab und Houdha el Aghnem bis Garet Ali; Lagerleben mit Lagefeuer unter dem Sternenhimmel der Wüste.

Fotos eines Mitreisenden zu dieser Tour.

Termine & Preise:
19.10.2018-26.10.2018  EUR 990
12.11.2018-19.11.2018  EUR 990
31.12.2018-07.01.2019  EUR 990
18.02.2019-25.02.2019  EUR 990
18.03.2019-25.03.2019  EUR 990
15.04.2019-22.04.2019  EUR 990

EZ-Zuschlag:  EUR 30
Rail & Fly:  EUR 60

Leistungen:
Linienflüge mit Tunis Air oder anderen Linienfluggesellschaften ab/bis Frankfurt; alle Transfers im Zielgebiet; Vollverpflegung; Wüstentour mit Geländewagen und Dromedaren laut Ausschreibung; 2 Hotelübernachtungen auf Djerba; 5 Übernachtungen in Zelten oder auf Wunsch unter freiem Himmel; Einheimische Begleitmannschaft; Deutschsprechende örtliche Reiseleitung

Teilnehmer:
min. 6, max. 12 Personen (Gruppenreise)
Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise beträgt 6 Personen. Sie muss bis 21 Tage vor Reisebeginn erreicht sein, eine Absage ist bis dahin möglich.

Nicht enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder (ca. € 40,-), pers. Ausgaben

Anforderung:
Tagesstrecken beim Kameltrekking 10 – 20 km (abhängig von Wetter/Temperatur), per Kamel oder zu Fuß; Übernachtung in freier Natur, im eigenen/gemieteten Zelt oder Nomadenzelt mit einfachen hygienischen Bedingungen; Hitzeverträglichkeit, Komfortverzicht und Anpassungsfähigkeit; Gemeinschaftssinn und Respekt gegenüber den Einheimischen.

Mobilitätshinweis:
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Tourverlauf:

1. Tag
Anreise Frankfurt - Djerba
Flug von Frankfurt am Main nach Djerba. Empfang durch unsere Abholer und Transfer zum Hotel auf der Insel. Djerba ist die größte vorgelagerte Insel Tunesiens, das insgesamt ungefähr doppelt so groß ist wie Österreich und ca. 10 Millionen Einwohner hat. Da Tunesien über keine nennenswerten Bodenschätze verfügt, hat sich die Tourismusindustrie hier seit über 40 Jahren entwickelt. Vor allem im Küstenbereich verfügt das Land über eine umfangreiche Hotelinfrastruktur, die jährlich zahlreiche Besucher zum Badeurlaub beherbergt. Wir aber werden uns hier nur für eine Hotelübernachtung aufhalten und uns schon bald in die Zurückgezogenheit der Wüste ins Landesinnere zurückziehen (AE).

Tunesien   Tunesien

2.-6. Tag
Djerba - Kameltrekking: Zmela - Garet Ali
Nach dem Frühstück starten wir unsere Reise mit Geländewagen und fahren über den Ort Ksar Ghilane zum Treffpunkt mit unseren Kamelen und ihren Begleitern bei Zmela.
Kamel ist selbstverständlich nur der Oberbegriff der Gattung, die zweihöckrigen sind die Trampeltiere und die einhöckrigen die Dromedare. In unserem Falle sind es Dromedare, die neben ihrer Funktion als Reitkamele auch Lasten tragen und den Beduinen mit ihrer Milch einen wichtigen Beitrag zum Überleben liefern. Dromedare leben nicht wie es uns z.B. von Rindern oder Schafen bekannt ist, im Herdenverband, sondern befinden sich lediglich als eine Ansammlung von Einzelgängern eher zufällig im gleichen Gebiet - meist dort, wo ausreichend Futter zu finden ist. Sie laufen auseinander, weiden an unterschiedlichen Stellen oder verschwinden ganz aus dem Blickfeld des Hirten. Aus diesem Grunde bekommen die Kamele oft Fußfesseln angelegt, mit denen sie keine großen Entfernungen zurücklegen können.
Am frühen Nachmittag des 2. Reisetages starten wir die erste Etappe mit den Dromedaren. Unter der kundigen Anleitung unserer einheimischen Begleiter wird das Abenteuer des "Auf- und Absteigens" für uns schon bald zur Routine. Wichtig dabei ist, dass man sich die Zeit gibt und nimmt, sich auf das "Abenteuer Kamelreiten" einzulassen. Kamele sind keinesfalls so "gefühlsarm" wie man ihnen oft nachsagt, sondern schließen schnell Freundschaft mit ihren einfühlsamen Reitern. Mit der nötigen Gelassenheit und der beruhigenden Ausstrahlung der uns begleitenden Beduinen wird das Reiterlebnis immer entspannter und wir können uns auf unseren Wüstenschiffen vom Alltagsstress erholen. Geritten wird in Tunesien breitbeinig. Man sitzt dabei entweder auf einem Holzgestell auf oder hinter dem Höcker. Wer will kann statt zu Reiten auch mit den Begleitern und der Karawane laufen ober abwechselnd reiten und laufen.
Durch Sandebenen und kleine Dünen erreichen wir schon bald unser erstes Nachtlager in einer sandigen Gegend mit einigen kleinen Bäumen bei Zemlet Lebiout. Am Ende dieser ersten kleinen Etappe schlagen wir unsere Zelte auf oder übernachten schon heute im "Hotel milles Etoiles" - dem Hotel der 1000 Sterne unter dem freien Sternenhimmel.
In den nächsten Tagen ziehen wir gemächlich durch Dünen und Sandebenen der tunesischen Sahara. Die tägliche Reitzeit beträgt jeweils ca. 2 bis 2 1/2 Stunden am Vor- und Nachmittag. Am Mittag halten wir für ein meist kaltes Mittagessen und nach einer Mittagspause geht es dann am Nachmittag für circa 2 Stunden weiter bis wir unser Nachtlager erreichen. Manchmal wird aber auch nur am Vormittag geritten.
Die Landschaft des östlichen Grand Erg Oriental besteht meist aus Sanddünen und sandigen Ebenen mit niedrigem Bewuchs, der für unsere Dromedare als Futter sehr wichtig ist. Wir legen täglich Strecken von ca. 10 bis 20 km zurück und haben an schönen Stellen immer genügend Zeit um die Landschaft bei individuellen Spaziergängen zu genießen und die unvergesslichen Sonnenuntergänge zu erleben. Am Abend gibt es dann ein warmes Abendessen und einen Tee am Lagerfeuer mit unseren einheimischen Begleitern mit denen wir uns über das Leben in ihrem Land unterhalten und uns anhand ihrer Geschichten und Lieder auch mit ihrer Seele vertraut machen können.
Das höchste Gut wird in diesen Tagen neben Wasser die Zeit sein, von der wir genügend zur Verfügung haben, so dass wir ohne Zeitdruck in entspannender Langsamkeit durch die Wüste ziehen werden. Hier bestimmt die Sonne den Tagesablauf und nicht die Uhr, so dass viele hier sagen: "Ihr in der Zivilisation habt die Uhren, wir hier in der Wüste aber haben die Zeit". Jeder wird in diesen Tagen genügend Zeit für sich, für die Mitreisenden und für die Wüste haben.
Hier in der Wüste ist nachts der Himmel meist so klar, dass wir vor allem in den dunklen Nächten wo der Mond nicht zu sehen ist, den Sternenhimmel betrachten können. Die Ruhe und die Stille der Wüste werden unserer Seele sicherlich gut tun. "Wasser reinigt den Körper und die Wüste reinigt die Seele" sagen die Nomaden. Nach erlebnisreichen Tagen kriechen wir in unsere Schlafsäcke und lassen die Stille der Wüste uns ein "Gute-Nacht-Lied" singen.
Unsere Karawane führt uns durch vorwiegend sandige Gebiete über folgende Stellen: Zmela El Bidha; Gouaret el Hab, Houdha el Aghnem bis Garet Ali. Hier endet unser Kameltrekking. Wir trinken einen letzten Tee zusammen mit unseren Begleitern am Lagerfeuer und schlafen ein vorerst letztes Mal unter dem Sternenhimmel der Wüste ein - untermalt von den leisen Geräuschen der uns inzwischen vertrauten Dromedare.
Vielleicht wird es uns nach unserem Nomadenleben der letzten Tage mit all den Eindrücken wie Isabelle Eberhardt ergehen, die nach einer ihrer zahlreichen Reisen niederschrieb: "Nomadin werde ich mein ganzes Leben lang bleiben, verliebt in wechselhafte Horizonte, in noch unerforschte Fernen, denn jede Reise, und mag sie uns in noch so überlaufene, noch so bekannte Gegenden führen, ist eine Erforschung." (F, ME, AE).

7. Tag
Garet Ali - Djerba

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Djerba, das wir am frühen Nachmittag erreichen. Auf unserem Weg halten wir für eine kurze Mittagspause und ein Mittagessen. Der Nachmittag steht dann auf Djerba jedem zur freien Verfügung. Wir übernachten in einem einfachen landestypischen Hotel (F, ME, AE).

8. Tag
Djerba - Frankfurt am Main

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Djerba und Rückflug nach Frankfurt (F).

Verpflegung: F: Frühstück, ME: Mittagessen, AE: Abendessen

Änderungen vorbehalten!

Veranstalter:
Kooperationspartner

Das Anmeldeformular Anmeldeformular als PDF finden Sie hier.

Bedu Expeditionen