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Oman

Marhaban

Reiseinformationen

Einreisebedingungen nach Oman
Ein Visum ist für die Einreise nach Oman erforderlich. Dieses ist am einfachsten bei Einreise am Flughafen in Muscat und an den Landübergängen zu den VAE erhältlich (20 RO bis 30 Tage Aufenthalt). Passbilder werden nicht benötigt.
Da dieses Verfahren einfach, zuverlässig und günstig ist, empfehlen wir die Einholung des Visums vor Ort. Auch bei kombinierten Reisen OMAN-VAE sind alle Visa so am einfachsten erhältlich.

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Vorab kann man das Visum auch bei den omanischen Botschaften beantragen:
Die Gebühren sind allerdings deutlich höher als vor Ort. Die Erteilung dauert nur wenige Tage.

Die Adressen lauten:
In Deutschland:
Botschaft des Sultanats Oman, Clayallee 82, 14195 Berlin, Tel. 030-84416970, Fax 81005197
In Österreich:
Botschaft des Sultanates Oman, Währingerstr. 2–4, 1090 Wien, Tel. 01-3 10 86 43, Fax 3 10 72 68
In der Schweiz:
Consulat Géneral du Sultanat d'Oman, 3A Chemin de Roilbot, 1292 Chambésy/GE, Tel. 022-758 96 60, Fax 022-758 96 66

Zollbestimmungen
Die Einfuhr alkoholischer Getränke ist in kleineren Mengen (bis zu zwei Flaschen Hochprozentiges) erlaubt. Der persönliche Reisebedarf einschließlich Computer, Tonbandgerät, Mobiltelefon, Foto- und Videokamera plus Zubehör kann problemlos eingeführt werden. Bespielte Videokassetten oder DVDs werden gelegentlich geprüft und können – genau wie Zeitungen oder Zeitschriften mit „pornographischen" oder auch nur allzu freizügigen Abbildungen (wozu auch schon so manches Titelbild des Stern zählt) – konfisziert werden.
Die Einfuhr von pornographischen Artikeln sowie Falschgeld, Drogen und Waffen ist strengstens verboten, genau wie ihr Erwerb und die spätere Ausfuhr. Zudem untersagt ist es, frische Lebensmittel, Nutzpflanzen, Blumen und Knollen einzuführen.
Bei der Ausreise ist es strengstens verboten, Fossilien, Korallen, archäologische Fundstücke und bedeutende historische Kulturgüter auszuführen.
Die Ein- und Ausfuhr der omanischen Währung und anderer Devisen unterliegt keiner Beschränkung.

Gesundheitstipps
Generell sind die hygienischen Verhältnisse und die ärztliche Versorgung in Oman gut bis sehr gut.
Zur Einreise nach Oman ist keine Impfung vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Infektionsgebiet (z. B. Gelbfieber in Westafrika oder Cholera in Südamerika) an oder hat sich in den letzten zwei Wochen dort aufgehalten. Dann ist eine Impfung, dokumentiert im internationalen Impfausweis, unerlässlich.
Hausärzte, Gesundheitsämter und Tropeninstitute informieren, welche Impfung oder Vorsorge für wen nötig oder zu empfehlen ist.
Auch wenn hochwertige Medikamente überall in Oman zu erhalten sind, so sollte man doch eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitnehmen. Sie ist besonders für unerwartete Notfälle sinnvoll und vermittelt zudem ein gewisses Sicherheitsgefühl. Standardmedikamente (manchmal unter anderem Namen) gibt es in jeder Apotheke. Reisende, die regelmäßig eine bestimmte Medizin einnehmen müssen, sollten einen entsprechenden Vorrat mitnehmen.
Unsere Reiseleiter haben in der Regel eine Grundausstattung an Medikamenten und Verbandmitteln bei sich. Allerdings ist dies auf nicht verschreibungspflichtige Präparate beschränkt.

Kamel  junger Omani

Zahlungsmittel
Die Währung Omans heißt Rial (abgekürzt RO) und ist in 1000 (!!!) Baisa unterteilt. Der Rial ist im Wert fest an den US-Dollar gekoppelt: 1 RO = 2,58 USD.
Ob man Bargeld als Euro oder Dollar mitnimmt ist weniger wichtig. Dollar haben den Vorteil des leicht besseren Kurses und der besseren Akzeptanz. Dafür muss man beim Kauf auf der heimischen Bank die Abweichung zum Mittelkurs tragen.
Kreditkarten der Marken MasterCard und Visa sind weit verbreitet (American Express und Diner’s Club weniger), und werden in den großen Hotels und Restaurants, bei den internationalen Autovermietern, in Antiquitätenläden und Boutiquen fast überall akzeptiert, in den Souqs dagegen eher selten. Manche Geschäfte bieten beim Bezahlen mit Bargeld allerdings Preisvorteile. Mit Kredit- und EC-Karten kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten der Banken und Wechselstuben an zahlreichen Bankautomaten zu Geld kommen.
Reiseschecks werden nur selten, Euroschecks gar nicht akzeptiert.
Mit EC-Karten dagegen bekommt man an vielen Automaten (sofern das Maestro- oder Cirrus-Symbol abgebildet ist, z.B. bei der NBO, der HSBC oder der Bank Muscat) zu einem günstigen Kurs Bargeld, sofern die Karte für das außereuropäische Ausland freigeschaltet ist.
Empfehlenswert ist es, einen Teil der Reisekasse in Form von Bargeld (evtl. teilweise in US-Dollar) mitzunehmen. Zum Bezahlen größerer Beträge (Hotelrechnung, exklusive Restaurants, teure Souvenirs und Mietwagen) ist eine Kreditkarte am besten, zum Abheben von Geld am Automaten und als Reserve eignet sich eine EC-Karte am besten.

Klima
Das Klima im Sultanat unterscheidet sich von Region zu Region stark voneinander, und ist feucht-heiß an der Küste und trocken-heiß im Landesinnern. Es gibt grob gesehen zwei Jahreszeiten: Der Sommer, der von Mai bis September dauert, ist mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 35 und 45°C für die meisten Europäer unerträglich heiß. Insbesondere in Muscat, der Hauptstadt, die von einem hitzestauenden Felsenkessel umgeben ist, können die noch einmal höheren Temperaturen und die kaum abkühlenden Nächte die Assoziation eines „Höllenfeuers" aufkommen lassen. Ein weiterer Nachteil der Sommermonate, gerade in den Küstenregionen, ist die extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die mit Werten von über neunzig Prozent so manchem Kreislauf mehr zu schaffen macht als die eigentliche Hitze.
Wesentlich milder ist der Winter, der von Oktober bis April dauert. Die „kalte Jahreszeit" bringt, auch für Europäer, relativ angenehme Temperaturen zwischen 20 und 30°C. Die Luft ist trocken und klar, und nur hin und wieder regnet es. In den Bergen fällt allerdings mehr Niederschlag als an den Küsten.
In den Bergen liegen die Temperaturen das gesamte Jahr über um einige Grad niedriger, in den Wüstengebieten um einige Grad höher als an den Küstenstreifen. Dafür ist in der Wüste die Luftfeuchtigkeit weitaus geringer, so dass das Wüstenklima insgesamt als weniger unangenehm empfunden wird. Da es in der Wüste zudem nachts extrem abkühlt, bringen die Nächte ausreichend Erfrischung und Erholung.
Sonnenschein und blauen Himmel kann man fast das gesamte Jahr über genießen. Die Sonnenscheindauer liegt in den Wintermonaten bei einer Rekorddauer von durchschnittlich neun Stunden pro Tag.
In fast allen Innenräumen, ebenso in den meisten Autos, sorgen Klimaanlagen für willkommene Kühlung, insbesondere in den Sommermonaten. Vorsicht ist jedoch durch die daraus resultierenden Temperaturunterschiede geboten!
Omans südlichste Provinz Dhofar ist die einzige des Landes, in der regelmäßig Niederschläge fallen. Jeden Sommer beginnt Mitte Mai die Monsunzeit, die bis in den September andauert.

Zeitverschiebung
Oman ist der mitteleuropäischen Zeit in der Winterzeit um drei, während der Sommerzeit um zwei Stunden voraus.

Literaturtipps
- Peter Franzisky und Kirstin Kabasci: Oman Reisehandbuch. Reise Know-How Verlag, 24,90 Euro, über uns portofrei zu beziehen (ausführlicher Reiseführer mit umfangreichen praktischen Infos und vielen Exkursen zu Hintergründen)
- Georg Popp: Oman. Edition Temmen, ca. 23 Euro (gut geschriebener Führer, insbesondere zur Einstimmung)
- Wilfred Thesiger: Die Brunnen der Wüste. Piper Verlag, ca. 10 Euro (unbedingt lesenswerte, 1959 geschriebene Erzählung des britischen Forschungsreisenden)
- Emily Ruete geborene Prinzessin Salme von Oman und Sansibar: Leben im Sultanspalast: Memoiren aus dem 19. Jahrhundert. Philo Verlagsgesellschaft 1998, ca. 15 Euro (von A. Nippa herausgegebene gekürzte Ausgabe der zweibändigen deutschen Originalausgabe „Memoiren einer arabischen Prinzessin", Berlin 1886)
- Heiner Klein und Rebecca Brickson: Off-Road in Oman (viele Ausflugstipps und Streckenbeschreibungen, allerdings viele auch bereits überholt, in Oman 6 Rial; auch in einigen deutschen Fachbuchhandlungen zu beziehen, ca. 25 Euro)
- W. Weiss und K.-M.Westermann: Oman und Vereinigte Arabische Emirate. Zwei Perlen in der Wüste. Verlag Ch. Brandstätter, ca. 70 Euro (schöner Bildband mit unterhaltendem und informativem Text)

Karten
- Reise Know-How Oman, 1:850 000, momentan die empfehlenswerteste hierzulande erhältliche Karte, 8,90 Euro
- National Survey 1:1,3 Mio, ordentliches Kartenbild, wenn auch mit kleinen Fehlern, dafür mit Stadtplänen, nur in Oman erhältlich, 3 omanische Rial

Bei Fragen rufen Sie uns einfach kurz an.

© Bedu Expeditionen, Peter Franzisky, 17.12.2015

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