Namibia

Namibia

Hinteres Kaokoveld und van Zyl's Pass

17 Tage im Geländewagen mit vorwiegend Zeltübernachtungen

„Kaokoland für Fortgeschrittene“ – so könnte man die Safari ganz salopp umschreiben. "Filetstücke" der Reise sind Hoanib, Horausib, Van Zyls Pass, Marienfluss.

Die ausgeschriebene Route ist als grobe Orientierung gedacht und kann während des Safariverlaufes von dem Guide jederzeit abgeändert werden – die Flexibilität erlaubt es uns auch immer neue Routen kennen zu lernen. Bei dieser Tour wollen wir eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias erkunden. Es ist ein Gebiet das nur mit passender Ausrüstung, zwei bis drei geländetauglichen Fahrzeugen (Toyota Landcruiser) und entsprechendem Wissen befahren werden kann.

Verpflegung, Wasser und Sprit muss in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn Einkaufsmöglichkeiten sind selten. Dafür erleben Sie eine sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden – ein „anderes“ Afrika fernab unserer Zivilisation. Begleitender Selbstfahrer: Selbstfahrer, die uns mit unseren 4x4 Toyota Landcruiser durch die Wildnis begleiten wollen, sind herzlich willkommen! Sie werden ein unvergessliches „Offroad“ Erlebnis haben!

Highlights:
min. 7 – max. 12 Unternehmungslustige inkl. 2 Selbstfahrer, 2-3 4x4 Geländefahrzeuge - Windhoek – Otjiwa Lodge - Kleine Serengeti (Damaraland) – Ruacana Wasserfälle – Epupa Wasserfälle – Van Zyls Pass - Marienfluss – Hartmannstal – Opuwo Lodge – Horausuib/Purros - Hoanib – Palmwag Konzession – Grootberg Lodge – Windhoek

Termine & Preise:
07.06.2018-23.06.2018  EUR 2595
09.05.2019-25.05.2019  EUR 2695
13.06.2019-29.06.2019  EUR 2695

EZ/E-Zelt-Zuschlag:  EUR 146

Teilnehmer:
min. 7, max. 10 Teilnehmer

Leistungen:
Mahlzeiten: 16x F= Frühstück, 16x M= rustikale Brotzeit, 14x A= Abendessen mit Lagerfeuerromantik. Wo keine Mahlzeiten angegeben sind, gibt es ein Restaurant/Shop.Übernachtungen: 13x Ü im Doppelzelt, 3x Ü Lodges

Nicht enthalten:
Flug, nicht genannte Mahlzeiten, persönlich bestellte Getränke, fakultative Ausflüge und Besichtigungen, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.

Flugkosten:
Der Flug ist nicht im Reisepreis enthalten. Wir machen Ihnen gerne ein passendendes Angebot.
Eine frühe Buchung ist für einen günstigen Flugpreis besonders wichtig.

Anforderungen:
Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum
Mithelfen beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.

Vorgesehener Tourenverlauf:

Tag 1
Anreise und Windhoek
Wir werden am heutigen Tag bereits nach Norden aufbrechen. Bis 09.00 Uhr Abholung der Gäste am Flughafen. Es geht nach Windhoek für letzte Einkäufe und anschließend weiter zur Otjiwa Lodge. (L) M 200 km

Tag 2
Kleine Serengeti
Auf gut ausgebauter Asphaltstraße geht es nach Norden. Nach Kamanjab beginnt die Schotterstraße, welcher wir bis kurz vor den Grootbergpass folgen werden. Dann beginnt die Geländefahrt in eine Region die als „Kleine Serengeti“ bezeichnet wird. Zunächst geht es durch bergiges Gelände bis wir eine weite Hochebene erreichen, welche eine Vielzahl an Wildarten beheimatet. Wir werden an geeigneter Stelle unser Wildnis Camp aufbauen. (o.S.= ohne Sanitäranlagen) F/M/A (ca. 380 km)

NamibiaNamibia

Tag 3
Kleine Serengeti
Es geht weiter durch die einmalige Landschaft der „Kleinen Serengeti“. Das Gelände ist sandig und gelegentlich auch felsig. Wir sehen immer wieder Giraffen, Springböcke, Oryx, Bergzebras und eventuell auch Wüstenelefanten. Am frühen Nachmittag suchen wir uns einen geeigneten Platz zum Campieren (o.S.). F/M/A (ca. 150 km)

Tag 4
Ruacana Wasserfall
Vormittags haben wir eine Allradstrecke zu bewältigen die durch bergiges Gelände führt. Wir werden dann auf eine Asphaltstraße stoßen, die uns direkt zu den Ruacana Wasserfällen führt. Hier schlagen wir unsere Zelte in einem schönen Camp auf. (S.v.) F/M/A (ca. 220 km)

Tag 5
Kunene Fluss, Epupa
Wir folgen der neu ausgebauten Strecke entlang des Kunene Grenzflusses. Zunächst gelangen wir nach Swartbooisdrift und dann weiter bis zu den Epupa Wasserfällen. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und gibt immer wieder einen tollen Blick auf den langsam dahin fließenden Kunene frei. Am frühen Nachmittag erreichen wir Epupa und schlagen unsere Zelte unter Palmen auf. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung zu den Wasserfällen. (S.v.) F/M/A (ca. 180 km)

NamibiaNamibia

Tag 6
Van Zyls Pass
Wir fahren nach Süden bis Okongwati. Wir haben wieder eine wilde Strecke vor uns die über Otjitanda nach Otjihende führt. Ab hier beginnt der legendäre Van Zyls Pass. Je nach Tageszeit werden wir heute schon eine Teilstrecke des Passes fahren oder eben oberhalb die Zelte aufschlagen. Unter Offroad-Fans ist der Van Zyl's Pass eine fast schon ehrfurchtsvoll genannte Fahrstrecke. Da der Fahrspaß sich hauptsächlich auf die Fahrer beschränkt und die Fahrgäste eher durchgerüttelt werden, ist es empfehlenswert die Strecke runter zu wandern, die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen - vor allem viele Actionfotos, Gelegenheiten dazu wird es reichlich geben. (o.S.) F/M/A (ca. 200 km)

Tag 7
Van Zyls Pass, Marienflusstal, Hartmannstal
Heute bewältigen wir die Reststrecke des Van Zyls Pass und gelangen in das Marienflusstal. Die Landschaft ist überwältigend. Es gibt eine Verbindungsstrecke zwischen Marienflusstal und Hartmannstal, die wir nutzen werden. Der Kontrast zwischen diesen beiden Tälern ist frappierend. Das Marienflusstal macht eher einen lieblichen, vegetationsreichen Eindruck, während das Hartmannstal eher wüstenhaft und karg wirkt. (o.S.) F/M/A (ca. 180 km)

NamibiaNamibia

Tag 8
Hartmannstal
Dieser Tag ist als Puffertag gedacht. Je nachdem wie die bisherige Tour verlaufen ist, bleiben wir heute noch im Hartmannstal oder es geht bereits weiter nach Süden. (o.S.) F/M/A

Tag 9
Skelettküste NP
Parallel zum Skelettküste Nationalpark fahren wir durch Gelände das zunächst wüstenhaft und flach ist. Zuweilen sind Herden von Springböcken, Strauße und Oryx zu sehen. Dann schwenken wir nach Osten ein und die Landschaft wird bergig. Die Strecke wird sehr spannend, denn wir müssen eine Passstrecke überwinden bevor wir unser Camp bei einem alten Marmorsteinbruch erreichen. (S.v.) F/M/A (ca. 170 km)

Tag 10
Otjiha, Opuwo
Heute werden wir frühzeitig starten. Die Strecke führt zunächst durch die reizvolle Landschaft der Otjiha Flächen. Danach geht es stetig eine Bergstrecke hoch – wir bezwingen den Otjihapass. Auf dem Hochplateau kommen wir an zahlreichen Siedlungen der Owahimba vorbei. Nachmittags erreichen wir Opuwo, wo wir in der Country Lodge den Komfort der Zivilisation genießen. Dies ist für uns auch ein wichtiger Versorgungspunkt um Vorräte und Sprit aufzufrischen. (L) F/M (ca. 200 km)

NamibiaNamibia

Tag 11
Kaokoland, Horausib/Orupembe
Wir verlassen die Zivilisation – es geht wieder in die Wildnis. In diesem Teil des Kaokolandes sind viele Himba Sippen ansässig, darum werden wir immer wieder an Siedlungen vorbei kommen. Oft werden die Rinder- und Ziegenherden auf der Fahrstrecke getrieben, was zu einer umsichtigen Fahrweise veranlasst. Je nach Zustand der Strecke werden wir die Abkürzung durch den Horausib oder die Strecke über Orupembe wählen, um nach Purros zu gelangen. Es wird irgendwo in der Wildnis übernachtet. (o.S.) F/M/A (ca. 220 km)

Tag 12
Horausib Tal, Purros
Weiter geht es nach Süden durch das Horausib Tal. Die Landschaft ist einmalig schön. Hier haben wir gute Chancen Wüstenelefanten, Giraffen, Oryx, Springböcke und Strauße anzutreffen. Im urigen, schönen Purros Camp schlagen wir unsere Zelte für zwei Nächte auf. (S.v.) F/M/A (ca. 80 km)

Tag 13
Safari bei Purros
Vormittags und nachmittags unternehmen wir Pirschfahrten in der wildreichen Umgebung von Purros. Die Mittagszeit verbringen wir im Camp. (S.v.) F/M/A (ca. 60 km)

NamibiaNamibia

Tag 14
Hoanib
Eine spannende Strecke durch Berge und Wüste führt uns in den Hoanib. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen und in der absoluten Wildnis genächtigt. (o.S.) F/M/A (ca. 180 km)

Tag 15
Konzessionsgebiet von Palmwag
Auf abgelegenen Pfaden geht es heute in das Konzessionsgebiet von Palmwag und „Save the Rhino Trust“. In dieser Region ist mit viel Wild, insbesondere mit Wüstenlöwen und Spitzmaulnashörner zu rechnen. Die Landschaft in diesem Gebiet ist unübertrefflich. An geeigneter Stelle werden wir die Zelte für die Nacht aufschlagen. (o.S.) F/M/A (ca.150 km)

Tag 16
Konzessionsgebiet von Palmwag, Grootbergpass, Damaraland
Vormittags sind wir noch im Konzessionsgebiet von Palmwag unterwegs, dann treffen wir auf eine gut ausgebaute Schotterstraße, diese führt uns den Grootbergpass hoch. Auf dem Plateau erreichen wir die Grootberg Lodge mit unglaublichem Ausblick in die Tafelberglandschaft des Damaralandes. (L) F/M/A (ca. 90 km)

Tag 17
Windhoek - Rückflug nach Deutschland
Das Abenteuer ist zu Ende, die Zivilisation hat uns wieder. Dieser Tag ist als „Rückreisetag“ anzusehen. Ein Rückflug am Abend wäre möglich und wir verabschieden uns bis zum nächsten Mal. F/M (450 km)

Änderungen vorbehalten!

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

Bedu Expeditionen