Namibia

Namibia

Hinteres Damaraland, Kaokoveld und van Zyl's Pass

17 Tage im Geländewagen mit vorwiegend Zeltübernachtungen

„Kaokoland für Fortgeschrittene“ – so könnte man die Safari ganz salopp umschreiben. Die Route ist so geplant, dass auch ehemalige Tourenteilnehmer der zweiwöchigen Kaokoveld Tour (Abenteuertour III) mitmachen können, ohne in Gefahr zu laufen, noch einmal dasselbe zu sehen. Lediglich in einigen wenigen Etappenabschnitten (z.B. Hoanib – Hoarusib) gibt es Überschneidungen, also solche Strecken, die man sowieso als „Filetstücke“ bezeichnen kann.
Das absolute Highlight ist die Fahrt über den „van Zyl's Pass“ - dem steilsten Pass Namibias – unglaublich, unvergesslich und unvergleichlich !
Im krassen Kontrast zu solch einer abenteuerlichen Safari stehen die tollen Lodges, die man dann aber ab & an umso mehr genießt.
Bei dieser Tour wollen wir eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias erkunden. Es ist ein Gebiet das nur mit passender Ausrüstung, zwei geländetauglichen Fahrzeugen (Pinzgauer 6X6) und entsprechendem Wissen befahren werden kann. Deshalb wird Dieter persönlich diese Tour leiten, denn er bereist seit vielen Jahren diese Region.
Verpflegung, Wasser und Sprit muss in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn Einkaufsmöglichkeiten sind selten. Dafür erleben Sie eine sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden – ein „anderes“ Afrika fernab unserer Zivilisation.


Highlights:
Windhoek Sightseeing – Kleine Spitzkoppe – Messum Krater – Kupfermine – Salzsee - Ugabcamp – Gai Aas - Huab – Palmwag - Khowarib Schlucht - Opuwo – van Zyl's Pass – Marienfluß – Purros – Horausib – Hoanib – Palmwag – Kamanjab – Okonjima Raubkatzenprojekt – Windhoek

Termine & Preise:
27.04.2017-13.05.2017  EUR 2549
15.06.2017-01.07.2017  EUR 2549
12.04.2018-28.04.2018  EUR 2549
EZ/E-Zelt-Zuschlag:  EUR 119

Teilnehmer:
min. 7, max. 10 Teilnehmer

Leistungen:
Mahlzeiten: 17x F= Frühstück, 15x M= rustikale Brotzeit, 14x A= Abendessen mit Lagerfeuerromantik. Wo keine Mahlzeiten angegeben sind, gibt es ein Restaurant/Shop.Übernachtungen: 13x Ü im Doppelzelt, 1x Ü Pension Windhoek, 2x Ü Lodges

Nicht enthalten:
Flug, nicht genannte Mahlzeiten, persönlich bestellte Getränke, fakultative Ausflüge und Besichtigungen, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.

Flugkosten:
Der Flug ist nicht im Reisepreis enthalten. Wir machen Ihnen gerne ein passendendes Angebot.
Eine frühe Buchung ist für einen günstigen Flugpreis besonders wichtig.

Anforderungen:
Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum
Mithelfen beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.

Vorgesehener Tourenverlauf:

Tag 1
Anreise und Windhoek
Bis 12.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek. Bei früher Anreise mit Air Namibia stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf diesem Gelände sind große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße zu sehen. Bei Ankunft am Vormittag mit anderen Fluggesellschaften fahren wir gleich weiter nach Windhoek. Nachmittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen. Am Abend kehren wir in ein uriges, namibisches Steakhouse ein. Danach sinken wir in der netten Pension in die Federn. F (P) (50 km)

Tag 2
"Kleine" Spitzkoppe
Nach einem leckeren Frühstück starten wir die erste Etappe der Safari. Das Tagesziel ist die „kleine“ Spitzkoppe, welche einige Kilometer östlich der allgemein bekannten „großen“ Spitzkoppe liegt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung auf die kleine Spitzkoppe. Die Zelte stellen wir in der Wildnis auf. (o.S.= ohne Sanitäranlagen) F/M/A (300 km)

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Tag 3
Messum Krater
Die heutige Route geht auf selten befahrener Allradstrecke quer durch die Wüste nach Nordwesten zum Messum Krater. Die Landschaft ist fantastisch. An einer Stelle gibt es ausgetrocknete Salzseen, welche an der weißen Salzschicht inmitten des roten Gesteines zu erkennen sind. Am frühen Nachmittag suchen wir uns einen geeigneten Platz zum Campieren (o.S.). F/M/A (ca. 150 km)

Tag 4
Ugab, Rhinocamp
Wir fahren weiter zu dem abgelegenen Rhinocamp im Ugab. Das Camp erreichen wir etwa zur Mittagszeit, bauen die Zelte auf und starten am Nachmittag zu dem nahe gelegenem, einzig gefüllten Salzsee in Namibia. Dieser entstand im Krater einer alten Kupfermine, der sich im Laufe der Jahre mit Regenwasser füllte und sich mit Salzen aus den umliegenden Gesteinsschichten anreicherte. In diesem Salzsee lässt es sich gut Baden, auch ohne Schwimmbewegungen! Im Rhinocamp gibt es eine Dusche und mit etwas Glück auch Wüstenelefanten, die einem beim Duschen zuschauen. (S.v.) F/M/A (ca. 100 km)

Tag 5
"Weißer Fleck" Namibias - Quelle Gai Aas - Huab Flussbett
In den nächsten Tagen erleben wir eine Region Namibias über deren Existenz sich nicht einmal die Namibianer so richtig bewusst sind. Auf den gängigen Landkarten ist hier weder eine Straße, noch eine Ortschaft, noch irgendein Anhaltspunkt eingetragen, es ist einfach nur ein „weißer" Fleck. Die nächsten Tage sind reines Offroad Gelände, also die idealen Einsatzbedingungen für unsere Spezialfahrzeuge Pinzgauer 6X6. Wir werden anhand von topographischen Karten und GPS unseren Kurs bestimmen. Wenn es um die Routenplanung geht, ist eine gewisse Flexibilität erforderlich. Dafür wird sich uns in den nächsten Tagen eine der fantastischsten Landschaften Namibias mit allen nur erdenkbaren Variationen von Wüsten und Halbwüsten präsentieren. Wir erleben in der Umgebung des Ugab Revieres ein wahres Labyrinth von Schluchten und Tälern. Es ist eine Landschaftsform, die sich erst in ihrer vollen Schönheit zeigt, wenn man in die Hochebene weiter nördlich des Flussbettes kommt. Herden von Springböcken und Oryxantilopen ziehen vorbei. Bei der Quelle Gai Aas finden wir Ruinen einer frühzeitlichen Besiedelung durch nomadisierende Viehzüchter. Die Hochebene senkt sich weiter nördlich zum Flussbett des Huab. Das hier vorherrschende rote Gestein wurde von dem Fluss tausendfach eingeschnitten, so dass die unterschiedlichen Farbtöne der Gesteinsschichten voll zum Vorschein kommen. Im Huab können wir mit Elefantenbegegnungen rechnen. (o.S.) F/M/A (ca. 120 km)

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Tag 6
Huab Flussbett, Ruine der Farm Krone, Palmwag
Es ist nicht sicher ob wir an dieser Stelle den Huab überqueren können. Doch wir setzen die Fahrt auf interessanter Allradstrecke nach Nordosten fort und kommen bei der Ruine der Farm Krone vorbei. Etwa zur Mittagszeit sollten wir dann wieder auf die Straße stoßen, welche uns weiter nach Palmwag führt. Hier lassen wir uns in der Lodge verwöhnen. F/M/A (L) (ca. 130 km)

Tag 7
Palmwag, Khowarib, Damaraland
Nachdem wir bei Palmwag aufgetankt haben, fahren wir weiter nach Norden und erreichen nach ca. 100 km den Eingang zur Khowarib Schlucht. Da im Anfangsbereich der Khowarib Schlucht permanent Wasser fließt, ist es nicht ratsam im Rivier zu fahren, wir werden uns also eine höher gelegene Strecke suchen. Während der ersten 30 km treten die Felswände sehr eng zusammen und die Strecke ist äußerst holperig. Danach weitet sich die Schlucht zu einem Tal. In dieser Region ist zwar Rinderzucht vorherrschend, aber es ist trotzdem noch genug Freiraum für Springböcke, Oryx, Kudu, Strauße und Giraffen. Am frühen Nachmittag suchen wir uns ein geeignetes Plätzchen für unser Camp. (o.S.) F/M/A (ca. 150 km)

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Tag 8
Damaraland, Opuwo, Kaokaland
In diesem Teil des Damaralandes haben sich Hererosippen niedergelassen um Weidewirtschaft zu betreiben. Auf verschlungenen Pfaden fahren wir nach Norden und treffen im Laufe des Nachmittages in Opuwo ein. Dies ist die größte Ortschaft der Region und darum ein wichtiger Versorgungspunkt, bevor wir wieder in der Wildnis verschwinden. Wir übernachten in einer schönen Lodge, welche auf einem Hügel außerhalb von Opuwo liegt. Von hier aus hat man einen sagenhaften Blick auf die Hügellandschaft des Kaokolandes. F/M (L) (ca. 250 km)

Tag 9
Ovahimba Siedlungen, Otjitanda, Van Zyl´s Pass
Wir fahren weiter nach Nordwesten, jetzt wird es richtig spannend! In der Region liegen die Weidegründe der Ovahimba, darum treffen wir immer wieder auf deren Siedlungen. Es wird sich die ein oder andere Gelegenheit ergeben mit den Stämmen in Kontakt zu kommen und ihre Lebensweise kennenzulernen. Die Strecke führt weiter durch die Berge, zahlreiche Flussläufe und Schneisen sind zu überwinden. Bei der Siedlung Otjitanda schwenken wir nach Westen ein, um nach nur kurzer Fahrstrecke den Pass aller Pässe - den Van Zyl's Pass - zu erreichen. Oberhalb schlagen wir die Zelte für die Nacht auf. (o.S.) F/M/A (ca. 150 km)

Tag 10
Van Zyl´s Pass, Marienflußtal, Kunene
Unter Offroad-Fans ist der Van Zyl's Pass eine fast schon ehrfurchtsvoll genannte Fahrstrecke. Da der Fahrspaß sich hauptsächlich auf die Fahrer beschränkt und die Fahrgäste eher durchgerüttelt werden, ist es für diese empfehlenswert die Strecke runter zu wandern, die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen - vor allem viele Actionfotos, Gelegenheiten dazu wird es reichlich geben. Unterhalb des Passes wird dann wieder zugestiegen um dann in das Marienfluß-Tal zu gelangen. Am Ufer des Kunene finden wir ein nettes Camp, wo wir im Schatten von riesigen Annabäumen die Zelte aufschlagen. Wir bleiben hier für zwei Nächte. (S.v.) F/M/A (ca. 80 km)

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Tag 11
Kunene
Für heute bleiben wir am Kunene und verbringen die Zeit mit kleinen Wanderungen um das Camp herum oder am Fluss entlang. (S.v.) F/M/A

Tag 12
Marienfluß-Tal, Orupembe, Purros
Heute wird es ein langer Fahrtag, darum werden wir so früh wie möglich aufbrechen. Durch das Marienfluß-Tal geht es über Orupembe bis Purros, wo wir für zwei Nächte in einem urigen Camp bleiben. (S.v.) F/M/A (280 km)

Tag 13
Hoarusib
Vormittags fahren wir den Hoarusib flussabwärts, nicht nur um die atemberaubende Landschaft zu bewundern, sondern auch um die hier vorkommende Tierwelt kennenzulernen. Außer den Oryx., Springböcken, Straußen und Wüstenelefanten sind hier auch Löwen beheimatet. Die Hoarusib-Löwen sind zwar selten zu sehen, aber ihre Fährten und unzählige Risse lassen keinen Zweifel an ihrer Existenz. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. (S.v.) F/M/A (50 km)

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Tag 14
Hoanib
Die Strecke führt uns in den Hoanib. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen und in der absoluten Wildnis genächtigt, evtl. schaffen wir es bis Sesfontein und hätten dort ein Camp mit Sanitäranlagen. (o.S.) F/M/A (ca. 180 km)

Tag 15
Sesfontein, Grootbergpass, Kamajab
Ab Sesfontein geht es im zügigen Tempo über den Grootbergpass und wir gelangen wieder in kommerzielles Farmland. In der Nähe von Kamanjab übernachten wir auf einem einsamen, schönen Farmcamp. (S.v) F/M/A (250 km)

Tag 16
AfriCat Stiftung
Die Zivilisation hat uns wieder ! Auf Okonjima werden wir sehr ausführlich über deren Einsatz zur AfriCat Raubkatzenerhaltung informiert und können Leoparden und Geparden beobachten. (S.v.) F/M/A (300 km)

Tag 17
Windhoek - Rückflug nach Deutschland
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zurück nach Windhoek, wo wir gegen ca. 14.00 Uhr eintreffen. Ein Rückflug am Abend wäre möglich. F (200 km)

Änderungen vorbehalten!

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

Bedu Expeditionen