Ararat

Georgien

Georgien

Georgien, Armenien & Nordiran

22tägige Natur- und Kulturreise mit kleinen Wanderungen

Termine & Preise:
18.08.2018-08.09.2018  EUR 3450
24.08.2019-14.09.2019  EUR 3490

EZ/EZelt-Zuschlag:  EUR 450
Rail&Fly (Zug zum Flughafen):  EUR 60

Teilnehmer:
min. 8 - max. 12 Personen

Leistungen:
Flug mit Turkish Airways ab vers. dt. Städten; Übernachtungen im DZ (teils Mittelklasse, teils kl. Familienhotels/Herbergen); Verpflegung lt. Programm (F = Frühstück, M = Mittaessen/Picknick, A = Abendessen); dt.spr. lokale Reiseleitung, Eintritte lt. Programm

Nicht enthalten:
Visakosten Iran, Getränke (außer Wasser), pers. Ausgaben, Trinkgelder

Tourverlauf:

1. Tag
Anreise nach Tbilisi
Hinflug nach Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens (voraussichtlich Umsteigeverbindung mit Turkish Airways). Am Flughafen Begrüßung durch deutschsprechende Reiseleitung vor Ort und Transfer zum Hotel.

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2. Tag
Tbilisi – die Stadt der warmen Quellen
Wir starten mit der Besichtigung der georgischen Hauptstadt. Alle interessanten Baudenkmäler liegen dicht beieinander in der Altstadt, so dass wir mit einem Spaziergang die Sehenswürdigkeiten erkunden können. Zunächst besuchen wir die Narikala Festung und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Mit dem Sessellift fahren wir zur "Mutter Georgiens", von wo wir einen schönen Blick auf die gesamte Stadt haben. Ein Spaziergang durch den Park über die Friedensbrücke führt uns zum Puppentheater in der Altstadt.
Beim Abendessen haben wir die Möglichkeit, der traditionellen georgischen Polyphonie zu lauschen. Die Stimmführung und Harmonie des georgischen Gesangs sind weltweit einzigartig. Übernachtung in Tbilisi (F/-/A)

3. Tag
An der Heerstraße
Fahrt nach Mzcheta. Besichtigung der alten Hauptstadt und des religiösen Zentrums Georgiens mit der Dshwari Kirche (6. Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.), in der sich Leibrock Christi befinden soll. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17.Jh.) mit dem herrlichen Blick auf den Schinwali - Stausee. Weiterfahrt zum Kasbek. Der Weg führt uns durch das Dorf Gergeti hinauf zu der auf 2170 m hoch gelegenen Zminda Sameba Kirche (Dreifaltigkeitskirche), auch Gergeti-Kirche genannt. Von hier schauen wir in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kasbek. Wenn das Wetter mitspielt, erhaschen wir einen Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus, den Kasbek (5047 m). Übernachtung in Kasbek im Gästehaus (F/-/A)

4. Tag
Stadt des Goldenen Vlies
Fahrt anfangs abwärts auf der Georgischen Heerstraße und dann entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region. Besuch der Höhlenstadt Uplisziche (1.Jt v.Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und Palästen ist gut nachvollziehbar. Weiterfahrt nach Westgeorgien in die Provinz Imeretien, in die zweitgrößte Stadt des Landes – Kutaissi.
Übernachtung im Hotel in Kutaissi (F/M/-)

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5. Tag
Auf nach Swanetien!
Heute beginnt der aufregendste Teil unserer Reise – eine Reise nach Swanetien, das durch seine einzigartige Hochgebirgslandschaft und lebendige Traditionen bekannt ist (Fahrt 5-6 h). Am Morgen Besuch des beeindruckenden Gelati-Klosterkomplexes (12.Jh.) mit der dazugehörigen Akademie (UNESCO-Weltkulturerbe) bei Kutaissi bevor wir die Fahrt Richtung Swanetien fortsetzen.
Übernachtung in Mestia im Gästehaus, (F/-/A)

6. Tag
Das Dorf Uschguli 2200 m – UNESCO-Welterbe
Fahrt (ca. 3-4 h) nach Uschguli, zum höchsten dauerhaft besiedelten Ort in Europa. Hier vereinen sich hohe Berge, Wehrtürme und swanische Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk. Spaziergang durch das Dorf. Wir besuchen die Lamaria Kirche (12. Jh.), in deren Hintergrund sich die ewig weiße Schchara (5068 m) erhebt.
Übernachtung in Mestia (F/-/A)

7. Tag
Zu den Mineralquellen von Bordshomi
Fahrt zum Kurort Bordshomi, der inmitten von Wäldern liegt. Diese Stadt ist bekannt für die Mineralquellen, die wir heute besuchen. Hier haben wir auch eine Möglichkeit, eine schöne Wanderung zu den warmen Quellen im Wald zu machen.
Übernachtung in Bordshomi (F/-/A)

8. Tag
Grenzübertritt nach Armenien
Ein schöner Ausflug zur Höhlenstadt Wardia, die in den Felsen geschlagen ist. Gut 500 Meter ragt eine Felswand über den Fluß Mtkwari, in der einst über 2.000 Höhlenwohnungen mit Treppen, Galerien und Terassen verbunden waren. Sehr beeindruckend ist die kunstvoll restaurierte, aus Stein gehauene Kirche mit wunderschönen Fresken. In dieser schönen Umgebung unternehmen wir heute eine kleine Wanderung.
Weiterfahrt zur georgisch-armenischen Grenze bei Bavra. Grenzübertritt mit Guide- und Buswechsel. Am Nachmittag erreichen wir die zweitgrößte Stadt Armeniens, die Stat Gymuri.
Übernachtung in Gyumri (F/-/A)

9. Tag
Der Sevansee - die blauen Perle
Der Weg führt uns zum Kloster Haghartsin aus dem 13. Jahrhundert. Zunächst geht es durch einen dichten Wald, der sich aber bald lichtet und herrliche Blicke auf die umgehenden Bergketten erlaubt.
Mittagessen bei einer Privatfamilie in der Stadt Dilidshan, bei der uns typisch armenische Gerichte serviert werden. Weiterfahrt zur "Blauen Perle" Armeniens, dem Sevansee. Besuch des Sevanklosters (9. Jh.) auf der Halbinsel, die einst eine Insel war und als Verbannungsort des armenischen Adels diente.
Übernachtung im Hotel am Sevansee (F/M/A)

Armenien Armenien

10. Tag
In den Höhlenkirchen von Geghard
Ein Ausflug bringt uns zum hellenistischen Tempel Garni aus dem ersten Jahrhundert, der am Rande der schönen Schlucht Asat liegt. Besuch und Mittagessen bei einer Bäckerei einer armenischen Privatfamilie, wo wir sehen werden wie das armenische Brot Lavasch-Fladenbrot auf traditionelle Art gebacken wird.
Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt, zum UNESCO Welterbe gehört und die beste Akustik Armeniens hat. Anschließend Weiterfahrt nach Jerewan.
Übernachtung in Jerewan (F/M/-)

11. Tag
Am Ararat
Heute erkunden wir die Araratebene, wo Noah nach dem Abstieg auf dem Berg Ararat die erste Weinrebe gepflanzt hat. Die Araratebene spielt eine wichtige Rolle im Weinbau des Landes. Fahrt zum Kloster Chor Virap, wo wir einen herrlichen Blick auf den Berg Ararat genießen können. Fahrt zur Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region auf 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. In einer Höhle in der Provinz wurden Weinfässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Hier wächst die endemische Weinrebe Areni, aus der der bekannte Rotwein “Areni“ gemacht wird.
Besichtigung des am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu gelegenen Klosters Noravank, das durch seine besonderen Außenreliefs beeindruckt und durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist. Besuch eines Bauernhofes mit einem rustikalen Weinkeller. Mittagessen und Weinverkostung der verschiedenen armenischen Hausweinsorten bei dem Bauern, wo wir mehr über das ländliche Leben erfahren. Weiterfahrt zum Kurort Dshermuk, der über 2000 m hoch liegt.
Übernachtung in Dshermuk (F/M/-)

12. Tag
Kloster Tatew
Eine schöne Wanderung bringt uns zu den wunderschönen Felsmalereien am Berg Uchtasar.
Ein Ausflug zur riesigen, über einer steilen Schlucht gelegenen Klosteranlage Tatew, wo sich eine bedeutende Universität befand. Das Kloster erreichen wir mit der längsten Seilbahn der Welt (mit einer Länge von 5,7 Km), die heute im Guiness Buch der Rekorde verzeichnet ist.
Nachmittags Weiterfahrt zur im Grünen gelegenen Stadt Goris.
Übernachtung in Goris (F/-/A)

13. Tag 
Grenzübertritt nach Persien
Heute erleben wir den höchsten Pass Armeniens – etwa 2535 m hoch und fahren von dieser Höhe bis etwa 470 m zur Schlucht Meghri. Unterwegs machen wir ein Picknick in der Natur, bevor wir die wir die iranische Grenze erreichen. Um 12:30Uhr Treffen an der Grenze Meghri, wir wir Bus und Guide wechseln.
Weiterfahrt auf der irnaischen Seite nach nach Jolfa.
Übernachtung in Jolfa (F/M/A)

Stephanuskloster Iran Thaddäuskloster Iran Thaddäuskloster Iran

14. Tag
Thadäus und Stephanuskloster
Fahrt durch die bezaubernde Landschaft von Ost-Aserbaidschan zum Stephanus- und Thadäuskloster (UNESCO-Weltkulturerben). Nach der Besichtigung der beiden Kloster fahren wir weiter nach Urumieh.
Übernachtung in Urumieh. (F/-/A)

15. Tag
Urumieh - Kandovan - Täbriz
Am heutigen Tag fahren wir entlang des Urumieh-Sees zum malerischen Bergdorf Kandovan, das am Anhang des Kuh-e Sahand liegt.
Übernachtung in Kandovan. (F/-/A)

16. Tag
Kandovan - Täbriz
Fahrt nach Täbriz, die Hauptstadt des Provinzen Ost Aserbaidschan. In Täbriz angekommen besichtigen wir den berühmten Bazar von Täbriz (UNSCO-Weltkulturerbe). Anschließend besichtigen wir die blaue Moschee und das Aserbaidschan Museum.
Übernachtung in Täbris. (F/-/A)

Kandovan Thaddäuskloster Iran

17. Tag
Über Ardbil nach Bandar-e Anzali
Auf der Fahrt nach Bandar-e Anzali besichtigen wir in der Stadt Ardebil das Mausoleum des Mystikers Scheich Safi ad-Din, Begründer des Safawiden-Ordens. Anschließend fahen wir über den Heyran Pass und entlang der kaspischen See nach Bandar-e Anzali.
Übernachtung in Bandar-e Anzali. (F/-/A)

18. Tag
Bandar -Anzali - Ghaleh Rudkhan -Masouleh
Am Vormittag fahren wir nach Rudkhan, wo wir nach einer zweistündigen Trekkingtour die sassanidische Burg Qaleh Rudkhan erreichen. Am Nachmittag Fahren wir vorbei an Reis- und Teeplantagen nach Masouleh, das malerische, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte traditionelle Bergdorf, das sich terrassenförmig an einen Hang des Elburz-Gebirges schmiegt. Nach einem Rundgang durch das Dorf fahren wir zum Hotel Moein, das auf dem Weg von Masouleh nach Fouman liegt. (F/-/A)

Ardbil Masouleh

19. Tag
Masouleh - Qazwin - Qom
Auf der Fahrt nach Qom besichtigen wir in Qazwin die Jame Moschee und das Emamzadeh Hossein. Weiterfahrt nach Qom, die zweit heiligste Stadt im Iran. In Qom besichtigen wir das Mausoleum von Masuma Fatima, die Schwester von der 8. Imam der Schiiten. Übernachtung in Qom. (F/-/A)

20. Tag
Qom - Kashan - Isfahan
Fahrt nach Isfahan besichtigen wir in der Stadt Kashan zwei prächtige Kaufmannshäuser: das Khane-ye Tabatabaei ("Haus der Tabatabaeis") und das Khane-ye Borudscherdi, das der reiche Kaufmann Hadschi Mehdi Borudscherdui als Hochzeitsgeschenk für seine Braut errichten ließ. Anschließend fahren wir weiter nach Isfahan. Zwei Übernachtungen in Isfahan. (F/-/A)

Isfahan Isfahan Isfahan

21. Tag
Isfahan
Heute besichtigen wir ganztägig Isfahan, die antike Stadt mit der reichsten Geschichte Persiens und den meisten Kunstdenkmälern. Isfahan wurde 1589 als Hauptstadt der Safaviden ernannt. Shah Abbas und seine Nachfolger schmückten ihre Residenz mit prachtvollen Bauwerken, von denen viele noch heute zu bewundern sind. Die persische Bezeichnung "Isfahan - nesf-e djahan" (Isfahan - die Hälfte der Welt) zeugt noch heute von ihrer Bedeutung. Wir besichtigen den Naqhs-e-Jahan-Platz (UNESCO Weltkulturerbe), eines der großartigsten Zeugnisse safawidischer Baukunst. Hier befindet sich u.a. die Imam-Moschee und die Moschee von Scheich Lotfollah sowie der 6stöckige Palast Ali Qapu (Hohe Pforte). Im Armenischen Viertel Djolfa, das auf der südlichen Seite des Flusses Zayandeh Rud liegt, treffen wir auf das Zentrum der christlichen Minderheit im Land. Auf dem ersten Blick kann man diese Straßen nicht vom Rest der ehemaligen persischen Hauptstadt unterscheiden. Die Armenier von Isfahan, die sich seit dem 17. Jh. angesiedelt haben, praktizieren hier frei ihre Religion. Im Viertel besichtigen wir die Vank-Kathedrale und das armenische Museum. (F/-/A)

22. Tag
Rückflug
In der Nacht/am frühen Morgen Transfer zum Flughafen von Isfahan. (F/-/-)

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

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